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Hausratversicherung günstiger machen: 10 legale Wege zum Sparen

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Zu viel für die Hausratversicherung? Mit diesen 10 legalen Tipps senken Sie Ihre Prämie ohne Abstriche beim Schutz — von Selbstbehalt bis Kombipakete.

Das Wichtigste in Kürze
Redaktionell geprüft · hausratversicherung.one · 2026

Hausratversicherung günstiger machen: 10 legale Wege zum Sparen

Die Hausratversicherung muss nicht teuer sein. Mit den richtigen Maßnahmen können Versicherungsnehmer 20 bis 40 Prozent der Jahresprämie sparen — völlig legal und ohne den Versicherungsschutz zu gefährden.

1. Jährliche statt monatliche Zahlung

Wer jährlich zahlt statt monatlich, spart beim meisten Versicherern 3–8 %. Der Grund: Monatliche Zahlungen verursachen Verwaltungsaufwand.

2. Selbstbehalt vereinbaren

Ein Selbstbehalt? (Eigenbeteiligung) von 150–500 Euro senkt die Prämie? um 10–25 %. Sinnvoll für Haushalte ohne häufige Kleinschäden.

3. Schadensfreiheitsrabatt nutzen

Kein Schaden in 3–5 Jahren? Fragen Sie aktiv nach einem Schadensfreiheitsrabatt? — viele Versicherer gewähren ihn, wenn Sie nachfragen. Automatisch passiert das selten.

4. Sicherheitstechnik nachrüsten

Zertifizierte Schlösser (DIN 18251), einbruchhemmende Fenster (RC2) oder eine VdS-anerkannte Alarmanlage können die Prämie um 5–15 % senken.

5. Unnötige Bausteine entfernen

Haben Sie wirklich ein Fahrrad, das 2.000 Euro wert ist? Brauchen Sie Glasbruch wirklich? Checken Sie jährlich, ob alle Bausteine noch Sinn ergeben.

6. Versicherungssumme optimieren

Zu viel versichert zahlen Sie zu viel Prämie. Zu wenig versichert riskieren Sie Unterversicherung. Einmal pro Jahr prüfen, ob die Summe passt.

7. Kombipakete nutzen

Viele Versicherer bieten bei Kombination von Hausrat? + Haftpflicht oder Hausrat + Rechtsschutz Rabatte von 10–20 %.

8. Wechseln nach Preiserhöhung

Kündigen Sie sofort, wenn der Versicherer die Prämie erhöht — das ist ein Sonderkündigungsrecht. Konkurrenten haben oft günstigere Einstiegsangebote.

9. Digitalen Versicherer wählen

Direktversicherer wie Friday, HUK24 oder Wefox sparen Vertriebskosten und geben diese als Prämienrabatt weiter. Oft 15–30 % günstiger als Filialversicherungen.

10. Vergleich alle 2 Jahre

Der Markt ändert sich. Alle 2 Jahre Angebote vergleichen (Check24, Verivox) — wer schon 5 Jahre beim gleichen Anbieter ist, zahlt oft zu viel.

Wie viel kann ich bei der Hausratversicherung sparen?

Mit einer Kombination aus jährlicher Zahlung, Selbstbehalt und Wechsel zum günstigeren Anbieter sind oft 30–50 Euro/Jahr Ersparnis drin — bei gleicher oder besserer Leistung.

Lohnt sich ein Wechsel der Hausratversicherung?

Fast immer. Besonders wenn Sie länger als 3 Jahre beim gleichen Anbieter sind und keinen Schaden hattten: Wechseln Sie und nutzen Sie den Neukundenvorteil anderer Versicherer.

Kosten: Prämie verstehen und optimieren

Die Prämie einer Hausratversicherung wird durch mehrere Faktoren bestimmt: Versicherungssumme (je höher, desto teurer), Postleitzahl (Risikozone des Wohnorts), Wohnfläche? (in qm), Selbstbeteiligung (höher = günstiger), gewählte Bausteine (Elementar, Fahrrad, Glas etc.), Laufzeit (mehrjährig = Rabatt), Zahlungsweise (jährlich = günstiger). Durchschnittlich zahlen deutsche Haushalte 60–120 Euro pro Jahr für eine gute Hausratversicherung.

Kosten: Der Vergleich zeigt, was wirklich drin ist

Preisunterschiede zwischen Anbietern für identische Leistungen betragen oft 20–60 Euro pro Jahr. Bei 10 Jahren Vertragslaufzeit ergibt das 200–600 Euro Unterschied. Ein Online-Vergleich kostet 10 Minuten und ist kostenlos. Nutzen Sie mindestens zwei Vergleichsportale und prüfen Sie zusätzlich FRIDAY und HUK24 direkt. Schließen Sie nie ab, ohne mindestens 5 Angebote gesehen zu haben.

Kosten im Zeitverlauf: Wenn Prämien steigen

Viele Versicherer passen Prämien jährlich an — oft durch Beitragsanpassungsklauseln im Vertrag. Bei Erhöhungen über 5% haben Versicherungsnehmer meist ein Sonderkündigungsrecht?. Nutzen Sie dieses Recht aktiv: Markt vergleichen, besseren Tarif? finden, wechseln. Statistisch zahlen treue Kunden nach 5+ Jahren oft 20-40 Euro mehr als Neukunden. Wechselwille senkt langfristig Kosten. Einige Versicherer bieten Bestandskundenboni — aber diese kompensieren selten den Vorteil eines Wechsels.

Kosten: Diese Faktoren treiben die Versicherungskosten hoch

  • Hohes Einbruchrisiko: Großstädte wie Frankfurt, Berlin, Köln → höhere Prämien
  • Erdgeschoss ohne Sicherheitstechnik: +10 bis +20 % vs. Hochparterre mit RC2-Schloss
  • Altbau ohne Modernisierung: Erhöhtes Leitungswasserrisiko → höhere Klassen
  • Viele Wertsachen: Schmuck, Kunst, Instrumente über Pauschalgrenze → Aufpreis
  • Schadenshistorie: Mehr als 2 Schäden in 5 Jahren → Risikoaufschläge

Kosten: Diese Faktoren senken die Versicherungskosten

  • Einbruchmeldeanlage (DIN EN 50131): bis -15 % Prämienrabatt
  • Sicherheitsschloss RC2: -5 bis -10 %
  • Selbstbehalt 150–300 €: -10 bis -20 %
  • Online-Abschluss ohne Berater: -5 bis -15 %
  • Jahresbeitrag? statt monatlich: -3 bis -5 %

Typische Fragen zu Preis und Leistung

Warum variieren Prämien für die gleiche Wohnung so stark?

Versicherer kalkulieren unterschiedlich. Manche setzen auf günstige Einstiegsprämien und erhöhen nach Schäden stark, andere auf stabile Langzeitpreise. Außerdem zählen Einbruchrisiko (Postleitzahl), Gebäudetyp (Altbau vs. Neubau), Etage, Selbstbehalt und gewählte Bausteine. Deshalb lohnt sich der Vergleich: Preisunterschiede von 50–100 % bei gleicher Leistung sind keine Seltenheit.

Wann lohnt sich ein Selbstbehalt?

Ein Selbstbehalt von 150–250 € senkt die Prämie um 10–20 %. Er lohnt sich, wenn du mit kleinen Schäden gut leben kannst und sie aus eigener Tasche trägst. Bei größeren Schäden (Einbruch, Leitungswasser) spielt er keine Rolle. Für preisbewusste Versicherungsnehmer mit kleinem Schadensverlauf fast immer empfehlenswert.

Wie oft sollte ich meine Police auf Preis und Leistung prüfen?

Mindestens alle 2–3 Jahre. Der Markt ändert sich, neue Anbieter entstehen, bestehende Versicherungen erhöhen Prämien. Nach größeren Lebensereignissen (Umzug?, Heirat, Geburt, große Anschaffungen) ohnehin prüfen. Ein Wechsel ist einfacher als viele denken: Online kündigen, neuen Tarif abschließen, fertig.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sollte die Versicherungssumme? meiner Hausratversicherung sein?

Als Faustregel gilt: 650 bis 700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei hochwertiger Einrichtung, teuren Elektrogeräten oder Sammlungen sollten Sie die Summe entsprechend erhöhen. Eine Inventarliste hilft dabei, den tatsächlichen Wert exakt zu ermitteln.

Was ist der Unterschied zwischen Neuwert? und Zeitwert??

Der Neuwert entspricht dem aktuellen Kaufpreis eines gleichwertigen neuen Gegenstands. Der Zeitwert berücksichtigt Alter und Abnutzung. Im Schadensfall? bedeutet ein Zeitwerttarif deutlich geringere Entschädigungen – besonders bei älteren Geräten. Wählen Sie immer einen Neuwerttarif.

Wann greift die grobe Fahrlässigkeit?

Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn Sie die im Verkehr übliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt haben – etwa wenn Sie vergessen haben, ein Fenster zu schließen, bevor Sie in den Urlaub fahren. Viele Premium-Tarife schließen grobe Fahrlässigkeit? ein und verzichten auf die Kürzung der Entschädigung?.

Wie kann ich bei der Hausratversicherung sparen?

Am meisten sparen Sie durch: regelmäßigen Tarifvergleich (alle 2 Jahre), Jahreszahlung statt monatlich (ca. 5 Prozent Rabatt), höheren Selbstbehalt, Sicherheitsmaßnahmen wie VdS-Schlösser oder Alarmanlage. Auch der Wechsel zu einem Direktversicherer? kann die Prämie erheblich senken.

Gilt die Hausratversicherung auch für Gegenstände außerhalb der Wohnung?

Ja – über die sogenannte Außenversicherung. Diese schützt Ihren Hausrat auch unterwegs, z. B. im Hotel, Auto oder am Urlaubsort. Typischerweise ist die Außenversicherung? auf 10 bis 20 Prozent der Versicherungssumme begrenzt. Für Fahrräder ist meist ein separater Einschluss nötig.

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Stand: 28. Juli 2025 7 Min. Lesezeit
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