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Selbstbehalt bei der Hausratversicherung: Definition & Rechenbeispiel

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Selbstbehalt bei der Hausratversicherung erklärt: Was ist der Eigenanteil, welche Staffeln gibt es und wann lohnt sich ein Selbstbehalt? Mit konkretem Rechenbeispiel.

Das Wichtigste in Kürze
  • Was ist der Selbstbehalt bei der Hausratversicherung?
  • Beispiel: Wie funktioniert der Selbstbehalt?
  • Selbstbehalt-Staffeln im Vergleich
  • Wann lohnt sich ein Selbstbehalt?
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Redaktionell geprüft · hausratversicherung.one · 2026
Selbstbehalt bei der Hausratversicherung: Das Wichtigste
  • Selbstbehalt? = Eigenanteil, den du im Schadensfall selbst trägst
  • Typische Staffelung: 150 Euro, 250 Euro oder 500 Euro pro Schadensfall?
  • Vorteil: 10–20 % günstigere Jahresprämie
  • Sinnvoll wenn: ausreichend Rücklagen vorhanden, keine Kleinstschäden erwartet
  • Nicht empfohlen bei: Elementarschaden-Risiko oder hochwertiger Einrichtung

Was ist der Selbstbehalt bei der Hausratversicherung?

Der Selbstbehalt (auch: Eigenbeteiligung oder Franchise) ist der Betrag, den du im Schadensfall selbst trägst, bevor die Versicherung zahlt. Du nimmst damit einen Teil des Risikos selbst auf dich — und erhältst dafür eine günstigere Jahresprämie.

Beispiel: Wie funktioniert der Selbstbehalt?

Du wählst einen Selbstbehalt von 250 Euro. Bei einem Einbruchschaden von 1.800 Euro zahlt die Versicherung 1.550 Euro, du trägst 250 Euro selbst. Bei einem Schaden von 180 Euro trägst du die vollen 180 Euro — und meldest den Schaden idealerweise gar nicht (Schadensfreiheitsrabatt?).

Selbstbehalt-Staffeln im Vergleich

SelbstbehaltPrämienersparnis (typisch)Empfohlen für
Kein Selbstbehalt0 %Einsteiger, Haushalte ohne Rücklagen
150 Euroca. 10 %Kleiner Puffer vorhanden
250 Euroca. 15 %Solide Rücklagen, seltene Schäden
500 Euroca. 20–25 %Risikoaffin, hohe Rücklagen

Wann lohnt sich ein Selbstbehalt?

  • Sinnvoll: Du hast Ersparnisse als Puffer, deine Wohnung liegt nicht in einer Hochwasser- oder Sturm-Risikozone, du erwartest keine häufigen Kleinschäden
  • Weniger sinnvoll: Fehlende Rücklagen, häufige Elementarschäden (Keller, Erdgeschoss), hochwertige Ausstattung (Designermöbel, teure Elektronik)

Selbstbehalt vs. Keine Eigenbeteiligung: Rechenbeispiel

Annahme: Jahresprämie ohne Selbstbehalt = 120 Euro. Mit 250 Euro Selbstbehalt zahlst du ca. 102 Euro — sparst also 18 Euro pro Jahr. Nach 14 Jahren (250 / 18) hat sich der Selbstbehalt amortisiert, wenn du einen Schaden in dieser Zeit hattest. Bei schadensfreiem Verlauf sparst du langfristig.

Selbstbehalt im Vergleich zu anderen Versicherungsarten

In der Kfz-Versicherung ist der Selbstbehalt standard (meist 150–500 Euro in der Teilkasko). Bei der Hausratversicherung ist er optional — viele Günstiger-Tarife bieten ihn als Wahlbaustein an. Check24 und Verivox zeigen bei der Tarifauswahl stets, wie viel du durch einen Selbstbehalt sparen kannst.

Häufige Fragen zum Selbstbehalt

Gilt der Selbstbehalt pro Schadensfall oder pro Jahr?
In der Regel pro Schadensfall — bei zwei Schäden im gleichen Jahr zahlst du zweimal den Eigenanteil.

Kann ich den Selbstbehalt nachträglich ändern?
Ja, meist zum Vertragsjahresende oder bei Vertragsänderung. Informiere deinen Versicherer rechtzeitig.

Gibt es bei Einbruch auch Selbstbehalt?
Ja — der Selbstbehalt greift bei allen Schadensereignissen, also auch bei Einbruchdiebstahl?.

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Stand: 6. Februar 2026 5 Min. Lesezeit
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