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Hausrat Fruehjahrs-Check: Was im Fruehjahr zu pruefen ist

4 Min. Lesezeit
Gemütliches Paar auf hellem modernen Sofa im Wohnzimmer

Fruehling ist die Zeit für den grossen Versicherungs-Check. Was du nach dem Winter ueberpruefen solltest.

Das Wichtigste in Kürze
  • Warum der Frühjahr-Check wichtig ist
  • Checkliste für den Frühjahr
  • Was die Hausratversicherung im Frühjahr abdeckt
  • Versicherungssumme im Frühjahr überprüfen
  • Jetzt Tarife kostenlos vergleichen →
Redaktionell geprüft · hausratversicherung.one · 2026

Die Frage klingt einfach, die Antwort hat es in sich: Was versichert die Hausratversicherung – und was nicht? Dieser Artikel klärt alle wichtigen Punkte rund um Hausrat? Fruehjahrs-Check: Was im Fruehjahr zu prue.

Warum der Frühjahr-Check wichtig ist

Nach dem Winter Schäden prüfen — besonders Dach, Wasserleitungen und Keller?. Der Frühjahrs-Check schützt vor teuren Folgeschäden.

Checkliste für den Frühjahr

  • Dach auf Sturmschäden prüfen
  • Wasserleitungen kontrollieren
  • Keller auf Feuchtigkeit checken
  • Gartenmöbel in Police aufnehmen
  • Versicherungssumme aktuell? Nach Anschaffungen anpassen
  • Laufen Kündigungsfristen ab? Jetzt prüfen und ggf. wechseln

Was die Hausratversicherung im Frühjahr abdeckt

Die Standarddeckung umfasst unabhängig von der Jahreszeit:

  • Einbruchdiebstahl?: Rund 28 % aller Schadensfälle — im Frühjahr besonders relevant
  • Leitungswasserschäden: 37 % aller Fälle — häufigstes Schadensereignis
  • Sturm ab Windstärke 8: Standardleistung in fast allen Tarifen
  • Feuer und Blitzschlag?: Vollständig abgedeckt

Versicherungssumme im Frühjahr überprüfen

Wer im letzten Jahr größere Anschaffungen gemacht hat — neue Möbel, Elektronik, Fahrräder — sollte die Versicherungssumme anpassen. Die Faustformel lautet: Wohnfläche? in qm × 650 € = Versicherungssumme?. Bei 70 qm ergibt das 45.500 €.

Eine zu niedrige Versicherungssumme führt zu Unterversicherung — der Versicherer kürzt dann jeden Schaden anteilig. Das kann teuer werden.

Prämien sparen durch Frühling-Aktion

Viele Versicherer bieten zu bestimmten Jahreszeiten Sonderaktionen für Neukunden an. Wer ohnehin seinen Vertrag prüft, sollte gleichzeitig vergleichen: Die Unterschiede beim Jahresbeitrag? betragen bei identischer Leistung oft 30–60 %.

Leser fragen zu Frühling: Antworten

Ist die Hausratversicherung Pflicht? Nein — sie ist freiwillig, aber dringend empfohlen. 3 von 4 deutschen Haushalten haben sie.

Was kostet eine Hausratversicherung? Im Schnitt 90–150 € pro Jahr für einen Normalhausha. Die Prämie? hängt von Wohnort, Wohnungsgröße und Versicherungssumme ab.

Wie berechne ich die Versicherungssumme? Mit der Faustformel: Wohnfläche in qm × 650 €. Bei 80 qm sind das 52.000 €.

Was ist nicht versichert? Elementarschäden? (ohne Zusatz), grobe Fahrlässigkeit (ohne Klausel?), Bargeld? über 1.000 €, Kfz-Schäden.

Richtige Summe für Frühling: So berechnest du sie

Die Versicherungssumme sollte mindestens alle 2–3 Jahre überprüft werden. Konkrete Anlässe:

  • Neue Möbel oder Elektronik angeschafft
  • Wertgegenstände geerbt (Schmuck, Kunst)
  • Umzug? in größere oder kleinere Wohnung
  • Hochzeit oder Geburt eines Kindes

Eine zu niedrige Summe führt zu Unterversicherung? — im Schadensfall? wird jeder Betrag anteilig gekürzt. Das kann sehr teuer werden.

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Zum Vergleich

Deckungssumme bei Frühling: Formel und Praxis

Die wichtigste Frage bei der Hausratversicherung ist die richtige Versicherungssumme. Zu wenig versichert — und Sie erhalten im Schadensfall nur anteilige Erstattung (Unterversicherung). Zu viel versichert — und Sie zahlen unnötig hohe Prämien. Die bewährte Faustformel: 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Für eine 80-qm-Wohnung wären das 52.000 Euro. Wer überdurchschnittlich viel Elektronik, E-Bikes oder Sammlungen besitzt, sollte diesen Wert nach oben korrigieren.

Frühling: Diese Versicherungsbausteine zählen wirklich

Nicht jeder Zusatzbaustein ist für jeden Haushalt sinnvoll. Elementarschutz (Überschwemmung?, Erdbeben?) ist für alle Haushalte mit Keller oder Gewässernähe unverzichtbar — bundesweit sollte er eingeschlossen sein. Fahrradklausel?: Pflicht für E-Bike?-Besitzer. Glasbruchversicherung: Sinnvoll bei großen Terrassenscheiben oder Ceranfeld. Außenversicherung: Wichtig für Diebstahl? auf Reisen. Cyberschutz: Neu und für technikaffine Haushalte relevant. Alles andere sind "nice-to-have" — prüfen Sie den Mehrwert konkret.

Das fragen Leser zu Tarifvergleich

Wie berechne ich die richtige Versicherungssumme?

Die Standardformel: Wohnfläche in qm × 650 € = Versicherungssumme. Diese Faustregel deckt einen durchschnittlich eingerichteten Haushalt ab. Wer hochwertige Möbel, teure Elektronik oder Sammlerstücke hat, sollte die Summe höher ansetzen – und Einzelobjekte über 1.000 € explizit im Vertrag nennen.

Muss ich jeden Schaden melden, auch kleine?

Nicht unbedingt. Sehr kleine Schäden unter dem Selbstbehalt? lohnen sich nicht zu melden. Außerdem: Zu viele Schäden in kurzer Zeit können zu Prämienerhöhungen führen oder im Extremfall zur Kündigung? durch den Versicherer. Daher: Kleinschäden selbst tragen, nur relevante Schäden melden.

Was ist der Unterschied zwischen Hausrat- und Gebäudeversicherung?

Hausratversicherung: Schützt dein persönliches Eigentum (alles, was du beim Umzug mitnehmen würdest). Wohngebäudeversicherung: Schützt das Gebäude selbst (Wände, Dach, fest eingebaute Heizung). Als Mieter? brauchst du nur die Hausratversicherung – die Gebäudeversicherung ist Sache des Vermieters.

Frühling-Schaden: Was bekomme ich konkret erstattet?

Einbruch in eine 75-qm-Wohnung in Köln. Gestohlen: Laptop (1.200 €), Tablet (500 €), Bargeld (300 €), Schmuck (800 €). Tür aufgebrochen: Reparaturkosten 600 €. Gesamtschaden: 3.400 €.

Hausratversicherung erstattet (Beispiel, Police 45.000 €, kein Selbstbehalt):

PositionErstattetHinweis
Laptop / Tablet1.700 €Neuwertersatz, falls Neuwerttarif
Bargeldbis 300 € (limit)Bargeld oft auf 300–500 € begrenzt
Schmuckbis 20 % der VS (9.000 €)Wenn Schmuck Einzelwert unter 1.000 €
Türreparatur600 €Schlosserrechnung einreichen

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sollte die Versicherungssumme meiner Hausratversicherung sein?

Als Faustregel gilt: 650 bis 700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei hochwertiger Einrichtung, teuren Elektrogeräten oder Sammlungen sollten Sie die Summe entsprechend erhöhen. Eine Inventarliste? hilft dabei, den tatsächlichen Wert exakt zu ermitteln.

Was ist der Unterschied zwischen Neuwert? und Zeitwert??

Der Neuwert entspricht dem aktuellen Kaufpreis eines gleichwertigen neuen Gegenstands. Der Zeitwert berücksichtigt Alter und Abnutzung. Im Schadensfall bedeutet ein Zeitwerttarif deutlich geringere Entschädigungen – besonders bei älteren Geräten. Wählen Sie immer einen Neuwerttarif.

Wann greift die grobe Fahrlässigkeit??

Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn Sie die im Verkehr übliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt haben – etwa wenn Sie vergessen haben, ein Fenster zu schließen, bevor Sie in den Urlaub fahren. Viele Premium-Tarife schließen grobe Fahrlässigkeit ein und verzichten auf die Kürzung der Entschädigung?.

Wie kann ich bei der Hausratversicherung sparen?

Am meisten sparen Sie durch: regelmäßigen Tarifvergleich (alle 2 Jahre), Jahreszahlung statt monatlich (ca. 5 Prozent Rabatt), höheren Selbstbehalt, Sicherheitsmaßnahmen wie VdS-Schlösser oder Alarmanlage. Auch der Wechsel zu einem Direktversicherer? kann die Prämie erheblich senken.

Gilt die Hausratversicherung auch für Gegenstände außerhalb der Wohnung?

Ja – über die sogenannte Außenversicherung?. Diese schützt Ihren Hausrat auch unterwegs, z. B. im Hotel, Auto oder am Urlaubsort. Typischerweise ist die Außenversicherung auf 10 bis 20 Prozent der Versicherungssumme begrenzt. Für Fahrräder ist meist ein separater Einschluss nötig.

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Dieser Ratgeber basiert auf öffentlich zugänglichen Tarifdaten, aktuellen GDV-Statistiken sowie Empfehlungen der Verbraucherzentrale. Wir sind werbefinanziert, aber inhaltlich unabhängig — kein Anbieter kann Ratgeber-Inhalte kaufen oder beeinflussen.

Stand: 21. Juni 2024 4 Min. Lesezeit
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