Den meisten Menschen ist nicht bewusst, wie viel ihr Hausrat? tatsächlich wert ist: Möbel, Elektronik, Kleidung – schnell summiert sich das auf 20.000 bis 60.000 Euro. Genau dafür ist die Hausratversicherung da.
Was: Was ist drin, was ist ausgeschlossen?
Versichert sind alle beweglichen Gegenstände in deiner Wohnung gegen folgende Gefahren:
- Einbruchdiebstahl?: Gestohlene oder beschädigte Gegenstände bei Einbruch — 28 % aller Schadensfälle, Durchschnittsschaden 3.000–4.000 €
- Leitungswasserschäden: Rohrbruch?, Wasserrohrdefekte, Waschmaschinen-Lecks — 37 % aller Fälle, häufigstes Schadenereignis
- Sturm und Hagel: Ab Windstärke 8, 18 % aller Schadensfälle
- Feuer und Blitzschlag?: Vollständiger Schutz bei Brand, 10 % aller Fälle, Durchschnittsschaden über 8.000 €
Darüber hinaus sind je nach Tarif? weitere Leistungen möglich: Elementarschäden (Hochwasser, Starkregen), Fahrraddiebstahl, Glasbruch, Hausrat auf Reisen (Außenversicherung).
Preisorientierung: Hausratpolice für Was
Im Schnitt zahlen deutsche Haushalte 90–150 € pro Jahr für eine gute Hausratversicherung — das entspricht 7,50–12,50 € pro Monat. Für diesen Betrag ist der gesamte Hausrat abgesichert.
| Wohnungsgröße | Versicherungssumme | Jahresprämie (ca.) |
|---|---|---|
| 40 qm | 26.000 € | 50–78 € |
| 60 qm | 39.000 € | 72–110 € |
| 80 qm | 52.000 € | 95–145 € |
| 100 qm | 65.000 € | 118–178 € |
| 120 qm | 78.000 € | 140–210 € |
Versicherungssumme? berechnen: Wohnfläche? in qm × 650 € = Versicherungssumme. Dieser Wert gilt für durchschnittlich eingerichtete Haushalte.
Was: So liest du das Kleingedruckte
- Neuwertentschädigung: Du bekommst den heutigen Wiederbeschaffungspreis — nicht den abgenutzten Zeitwert?. Der Unterschied kann tausende Euro betragen.
- Grobe Fahrlässigkeit: Wenn du eine brennende Kerze vergisst oder das Fenster offen lässt — mit dieser Klausel? zahlt die Versicherung trotzdem.
- Unterversicherungsverzicht: Schutz vor anteiliger Kürzung, wenn die Versicherungssumme leicht zu niedrig ist.
- Fahrradklausel?: Diebstahl? außerhalb der Wohnung mitversichert — in Städten fast immer sinnvoll.
- Elementarschutz: Hochwasser, Starkregen, Erdrutsch? — als Zusatzbaustein buchbar, in Risikolagen wichtig.
Was: Diese Irrtümer über Hausratversicherung kosten Geld
- Unterversicherung: Versicherungssumme zu niedrig gewählt — führt zu anteiliger Kürzung im Schadensfall?
- Zeitwert-Tarif: Alter Laptop oder Sofa wird nur mit Restbuchwert erstattet — Neuwertklausel? ist unverzichtbar
- Schaden zu spät gemeldet: Obliegenheitsverletzung kann zur Leistungskürzung führen
- Zu selten verglichen: Bestandskunden zahlen oft 20–40 % mehr als Neukunden für identische Leistung
Was-Police: So schließt du richtig ab
- Versicherungssumme nach Formel korrekt berechnen: Wohnfläche × 650 €
- Neuwertentschädigung immer wählen — keine Ausnahme
- Mindestens 3 Tarife vergleichen — Preisunterschiede bis 60 % sind normal
- Online abschließen: bis 30 % günstiger als über Außendienst
- Kündigungsfrist beachten: 3 Monate zum Ablaufdatum — Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung nutzen
- Jährlich zahlen: meist 3–5 % günstiger als monatliche Zahlung
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Was: Faustformel und Anpassung in der Praxis
Die wichtigste Frage bei der Hausratversicherung ist die richtige Versicherungssumme. Zu wenig versichert — und Sie erhalten im Schadensfall nur anteilige Erstattung (Unterversicherung?). Zu viel versichert — und Sie zahlen unnötig hohe Prämien. Die bewährte Faustformel: 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Für eine 80-qm-Wohnung wären das 52.000 Euro. Wer überdurchschnittlich viel Elektronik, E-Bikes oder Sammlungen besitzt, sollte diesen Wert nach oben korrigieren.
Zusatzschutz bei Was: Sinnvoll oder nicht?
Nicht jeder Zusatzbaustein ist für jeden Haushalt sinnvoll. Elementarschutz (Überschwemmung?, Erdbeben?) ist für alle Haushalte mit Keller? oder Gewässernähe unverzichtbar — bundesweit sollte er eingeschlossen sein. Fahrradklausel: Pflicht für E-Bike?-Besitzer. Glasbruchversicherung: Sinnvoll bei großen Terrassenscheiben oder Ceranfeld. Außenversicherung?: Wichtig für Diebstahl auf Reisen. Cyberschutz: Neu und für technikaffine Haushalte relevant. Alles andere sind "nice-to-have" — prüfen Sie den Mehrwert konkret.
Typische Fragen rund um Was die Hausratversicherung NI
Für wen ist dieser Versicherungsbegriff wichtig?
Versicherungsbegriffe klingen oft kompliziert, sind aber im Alltag relevant: Sie bestimmen, was im Schadensfall erstattet wird und was nicht. Wer die wichtigsten Begriffe kennt, erkennt gute von schlechten Tarifen – und vermeidet böse Überraschungen im Schadensfall.
Wo finde ich alle relevanten Klauseln in meinem Vertrag?
Im "Kleingedruckten" – den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). Diese sind per Gesetz dem Vertrag beizufügen. Auch online auf der Versicherer-Website verfügbar. Besonders wichtig: Ausschlussklauseln, Sublimits für bestimmte Kategorien und Meldepflichten.
Was tun, wenn ich einen Begriff im Vertrag nicht verstehe?
Verbrauchertelefon des Versicherers anrufen und schriftlich bestätigen lassen. Alternativ: Verbraucherzentrale (oft kostenlose Erstberatung), Ombudsmann? für Versicherungen, oder unabhängige Vergleichsportale mit Erklärungsseiten.
Unterversicherung bei Was ausschließen
Wenn die Versicherungssumme unter dem tatsächlichen Hausratwert liegt, spricht man von Unterversicherung. Im Schadensfall zahlt die Versicherung dann nur anteilig:
Formel: Erstattung = Schaden × (Versicherungssumme ÷ tatsächlicher Wert)
Beispiel: Hausratwert 60.000 €, Versicherungssumme 40.000 €, Schaden 6.000 € → Erstattung nur 4.000 €. Das ist ein Verlust von 2.000 € durch Unterversicherung. Vermeidung: Versicherungssumme alle 3–5 Jahre aktualisieren.